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Ev. Kirchengemeinde Florstadt

Was uns leitet

„Grundsätze" der Evang. Kirchengemeinde Florstadt

Zur evangelischen Kirchengemeinde Florstadt gehören ca. 2.800 Gemeindemitglieder aus Nieder-Florstadt und Ober-Florstadt.

Wir gründen uns auf Jesus Christus,der durch sein Leben unserem Leben Richtung gibt,der uns durch sein Sterben und seinen Tod auch in schwersten Zeiten nahe ist und der uns durch seine Auferstehungimmer wieder neue Kraft und Hoffnung gibt. 
Als Gemeinde Jesu Christi leitet uns das Wort des Apostels Paulus:


„Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist.
Und es sind verschiedene Ämter, aber es ist ein Herr.
Und es sind verschiedene Kräfte, aber es ist ein Gott,
der da wirkt alles in allen." 

1. Korintherbrief 12, 4-6


Wir laden zu Gottesdiensten in vielen unterschiedlichen Formen ein. Wir singen, beten und hören Gottes Wort, ausgelegt für unser Leben und unsere Zeit.
Unser „Mehrgenerationenhaus Kirche" bietet Raum, um Heimat, Wertschätzung und Gemeinschaft zu erfahren.

Bei uns sind Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen willkommen.
Unsere Gemeinde begleitet Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Auch in schwierigen Situationen können Sie sich an uns wenden.
Besonderen Wert legen wir auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Verschiedene Gruppen, Projekte und Veranstaltungen prägen zusammen mit den Gottesdiensten unser Gemeindeleben.
Als evangelische Kirchengemeinde sind wir Teil des öffentlichen Lebens in Florstadt.
Aktuelle Informationen finden Sie im Gemeindebrief, in den Schaukästen, hier auf unserer Homepage und wöchentlich aktuell in den „Florstädter Nachrichten".


Die Vielfalt unserer Gemeinde lebt von Menschen, die sich engagieren.

Neue Impulse sind willkommen!

 

 

Der Weg zu "Was uns leitet"

Seit 2009 beschäftigte sich der Kirchenvorstand (KV) damit, ein „Leitbild" für unsere Kirchengemeinde zu formulieren. Mit dem Leitbild soll deutlich werden: Welches sind die Grund-Sätze unserer Arbeit? Ausgangspunkt war eine offene Diskussion mit Interessierten über die Gottesdienstformen unserer Gemeinde am 31.10.2008. Damals wurde kontrovers diskutiert:

- Sind „Gottesdienste für Kleine und Große" Sonderformen? Oder stehen sie gleichberechtigt neben der traditionellen Form?

- Haben die Pfarrerinnen die Freiheit, die Art und Weise der Verkündigung an den „Zielgruppen" (Kinder, Jugendliche, Kirchenferne...) zu orientieren? Oder gibt es unabänderliche Formen? Ist die Liturgie eine flexible Richtschnur oder eher feststehendes Gerüst?

- Der KV beschloss (ausgehend von der Gottesdienstfrage) zu klären, welches „Bild von Gemeinde" Gemeindeglieder und Kirchenvorstand haben und welches die Grundlage ist, auf der alle ihre Arbeit tun.

- Der Kirchenvorstand konsultierte das ZOS (Zentrum für Organisationsberatung und Supervision) in Friedberg. Die Gemeindeberaterin Bettina Janotta und der Gemeindeberater Dr. Frank Hofmann übernahmen die Begleitung des Kirchenvorstands in dem bevorstehenden Prozess.


Schritte auf dem Weg zum Leitbild:

Februar 2009:
Klausurtagung des KV, Thema „Gottesdienst". Wie ist der Ablauf eines „klassischen" Gottesdienstes? Welche anderen Formen haben wir? Sind darin die Elemente der klassischen Form enthalten? Wie sind sie im Kirchenjahr verteilt? Wie werden diese Gottesdienste angenommen? Außerdem wurde eine Fragebogenaktion vereinbart.

Juli bis Oktober 2009: 
Fragebogenaktion.
Mitglieder von Gemeindegruppen, Mitarbeitende und alle Interessierten konnten teilnehmen.

Folgende Fragen wurden gestellt:

1. Was würde Ihnen / Dir fehlen, wenn es die evangelische Kirchengemeinde in Florstadt ab morgen plötzlich nicht mehr gäbe?

2. Was wünschen Sie sich / was wünschst Du Dir von der Gemeinde und für die Gemeinde für die nächsten drei Jahre? Welche drei Dinge sollen unbedingt bestehen bleiben?

3. Was soll sich in den nächsten 3 Jahren verändern? Was soll es Neues geben oder anders gemacht werden?


31. Oktober 2009: 
Der KV und interessierte Gemeindemitglieder werteten die Fragebögen aus, sammelten die Anregungen und sortierten sie nach Themenkreisen

Nov. '09 / Jan. '10: 
Eine Kleingruppe formulierte den ersten Textentwurf.


Februar 2010: 
Klausurtagung des KV mit Gästen. Weiterarbeit an der Vorlage.

April / Mai / Juni 2010: 
Zweite Fragebogenaktion zum Entwurf (Gemeindegruppen und Einzelpersonen). Einige Änderungsvorschläge wurden eingearbeitet.

Gemeindefest am 27.6.2010: 
Der Entwurf wurde vorgestellt (Schautafel in der Kirche). Bis November konnten weitere Kommentare / Anregungen / Vorschläge abgegeben werden.

Februar 2011: 
Der KV diskutierte die Anregungen und fasste den Beschluss zum Wortlaut des Leitbilds. Bei den Formulierungen war uns stets wichtig, nur so viel zu versprechen, wie wir auch halten können. Wenn z. B. im Leitbild steht: „Auch in schwierigen Zeiten können Sie sich an uns wenden" und nicht „...stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite", dann deswegen, weil wir „Rat und Tat" nicht in jeder Situation leisten können. So ist jede Formulierung des Leitbildes genau überlegt. Was die Arbeit am Leitbild bereits ergeben hat:

Es war eine intensive und klärende Auseinandersetzung zu den Themen: Gottesdienste, zeitgemäße Verkündigung, Schwerpunkte in der Gemeindearbeit und Grundlagen unseres Handelns!

 


Wir freuen uns nach wir vor über Rückmeldungen und Anregungen!

Der Kirchenvorstand dankt ganz herzlich allen, die sich am Leitbildprozess beteiligt haben und den Supervisoren für die Begleitung!

Ursula Seeger, Vorsitzende des Kirchenvorstands

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